Experience d’un week end de travail !

March 27, 2007 at 4:41 am | In 3. Mes Impressions (fr) | Leave a Comment

Lundi 26 mars 2007

Chers amis, chere famille,

Ce week end, nous sommes restes travailler pour nous rendre compte un peu comment fonctionne le centre pendant les temps libres et pour “jouer le jeu” de travailler comme les autres educatrices qui travaillent un week end sur 2 ou 3.

Nous sommes donc arrives a 8h le samedi matin et sommes repartis du centre le dimanche a 18h. (les educatrices normalement restent jusqu’au lundi 8h.)
Nous avons donc passe une nuit au centre avec les filles. Je ne vous cache pas la fatigue !

Cela s’est assez bien passe, nous avons eu le temps, pour une fois, de faire autre chose avec les filles que chercher les uniformes et faire les devoirs (meme si on a du le faire quand meme).
On a organise des jeux exterieurs, on les ammenes au terrain de foot de la communite pour qu’elles puissent sortir un peu. (Les peu de fois ou elles sortent, les adolescentes sont toutes exitees et sourient a tous les garcons qui passent…)
En soiree, nous avons ete au “cinema” : dans la salle de jeu du centre, il y a un lecteur DVD.

Le dimanche, nous sommes alles a la messe : une autre sortie pour les filles, qui ont a ce moment la le droit d’acheter des bonbons ou … a la petite boutique avec leur “argent de poche symbolique” (soit que leurs parents ou proches leur donnent lors de visites, soit offert par le centre pour certaines occasions). Il fallait les voir manger leurs bonbons avec leurs sourires jusqu’au oreilles !

Nous avons pu bien profites des plus petites, jouer avec elles, … Cela permet une autre relation avec les filles, a refaire donc !

Je vous laisse pour profiter de ma journee de repos ! Je fais le plein d’energie pour cette petite semaine de 4 jours.

A bientot

claire

Unsere Arbeit

March 12, 2007 at 4:35 am | In 2. Unsere Cooperation (Deutsch) | 1 Comment

26.03.2007

Der Dienstag verlief dann alles andere als ruhig. Ausgelaugt von der kurzen Nacht habe ich dann mehr schlecht als recht mit einigen Maedchen die Hausaufgaben erledigt und schnell die Uniformen zusammengesucht, was wieder einmal eine aufreibende Sache war. Da die Koechin an diesem Morgen mit dem Administartor das Menu fuer die Woche ausarbeiten musste, damit die benoetigten Waren eingekauft werden koennen blieb ihr nicht genug Zeit um bis 11 h das Mittagessen auf den Tisch zu bringen. So bin ich erst um 12 h mit den Maedchen zur Schule gegangen, die am Nachmittag Unterricht haben, und normalerweise um 12 h beginnen. Verschwitzt und eine halbe Stunde zu spaet in der Schule angekommen weigern sich meine Maedchen alleine in die Klassenraeume zu gehen, weil sie Angst vor dem Aerger der Lehrerin haben. Sie fordern mich also auf mit reinzukommen um eine Entschuldiging abzuliefern. Gesagt getan, ist doch kein Problem fuer mich, doch dann fangen zwei der Lehrerinnen an mich mit den Problemen der Maedchen vertraut zu machen. Hausaufgaben werden garnicht oder nur zur haelfte gemacht, die Uniform ist oft schmutzig (normalerweise ein Grund um die Maedchen wieder nach hause zu schicken), es fehlen immernoch die Schulembleme auf den Uniformen. Dieses Emblem muss fuer 8 Lempiras von den Schuelern gekauft und auf den Aermel des Hemdes genaeht werden. Fuer einen Schueler kein Problem, bei 15 Uniformen und einer Organisation wie in unserem Zentrum eine Monsteraufgabe. Wie dem auch sei. Ich habe den Lehrerinnen versichert, dass wir hart an der Verbesserung der Situation arbeiten und um Aufschub wegen der Embleme gebeten. Meiner charmanten Art konnten selbst strenge Lehrerinnen nichts entgegensetzen und meinten auf meine Bitte hin: “ Ok, diese Woche noch akzeptieren wir die Maedchen ohne ordnungsgemaesse Uniform, naechste Woche werden aber Schueler ohne Emblem wieder nach Hause geschickt.” Danke Frau Lehrerin!

Zuruck im Zentrum ist die Psychologin grade dabei mit einer unserer Problemfaelle die Arbeit aufzunehmen. Dazu provoziert sie gezielt die “Patientin” aka Milagros, 14 Jahre alt, um ihre Grenzen zu testen. Als die Situation dann aber ausser Kontrolle zu geraten droht wird von der Psychologin die Polizei geholt (in dem Zentrum haben wir permanent mindestens eine Polizistin zum Schutz des Gelaendes und um in solchen Situationen dem Personal zu helfen). Diese soll Milagros in das sogenannte “Zimmer zur Reflektion” (eigentlich eine Einzelzelle) bringen um sich zu beruhigen. Milagros laesst sich aber nichtmal von einer Polizistin dazu bringen und so rennt sie auf ein Fenster zu um es durch Fausthiebe zu zerschlagen. Ich stehe zwar gleich daneben, reagiere aber nicht schnell genug um sie davon abzuhalten beim zweiten hieb wirklich das Fenter zu zerstoeren un sich dabei tiefe Schnittwunden an beiden Armen zuzuziehen. Ich kann sie gerade noch wegziehen als sie heftig anfaengt zu bluten. Beim zweiten Blick sehe ich fingerlange Schnittwunden, einige bis zu den Knochen. Schnelles handeln war hier gefragt, Kleidungsstuecke wurden herangebracht und auf die Wunden gepresst, Milagros mit mir und Lisett in den Minibus verfrachtet und mit Jose-Luis am Steuer ins Krankenhaus gefahren. Das Krankenhaus ist ca. 20 min von unserem Zentrum entfernt. Hupend rasen wir so durch die Stadt, bleiben aber dann in einem kurzen aber nervenaufreibenden Stau stecken. Milagros wird Ohnmaechtig. Sie hat viel Blut verloren. Wir fuehlen ihren Puls. Alles in Ordnung! Noch atmet sie. Komischerweise bin ich die Ruhe in Person. Habe mich immer gefragt wie ich in einer solchen Situation handeln wuerde. Bin erstaunt ueber mich.

Endlich im Krankenhaus angekommen legen wir Milagros auf einen Liegewagen und verfrachten sie eingenhaendig in Richtung OP-Saal. Kein Arzt gleich zur Stelle, keine Krankenschwester. Ein volles Wartezimmer, weinende Kinder. Bis dann endlich eine Aerztin fragt was passiert ist und uns in ein Behandlungszimmer schickt, wo ein Arzt gerade dabei ist einem Jungen eine Kopfverletzung zu naehen. Auch er fragt kurz was passiert ist und sagt uns dann, dass wir in der Apoteke gegenueber 3 Nadeln kaufen gehen sollen, damit er die Wunden naehen kann. In der Apotheke hatten sie allerdings nur noch 2 Nadeln. Ich habe diese beiden dann schnellstmoeglich zum Doktor gebracht und Jose-Luis ist nochmal losgerannt um die dritte aufzutreiben. Als er dann gluecklos wieder im Krankenhaus ankam hatte der Arzt schon die Wunden genaeht und Milagros ging es wieder besser. Sie fragt sogar nach ob wir ihr etwas zu essen und eine grosse Cola kaufen koennen. Wir koennen auch eine Erfrischung vertragen und so machen wir am Krankenhauskiosk ein kurzen Zwischenstopp. Auf dem Weg zurueck zum Zentrum “Las Flores” schlaeft Milagros. Endlich ein wenig stille und der wohlverdiente Feierabend ist auch nicht mehr weit.

Der Rest der Woche verlaeuft dann eher wie immer. Wir helfen den Kindern bei den Hausarbeiten, bzw. versuchen sie zu motivieren. Dann suchen wir die Uniformen und helfen den kleineren sich umzuziehen.

14.03.2007

Am Montag dieser Woche hatte die eine Erzieherin der Nachtschicht frei. Die andere ist nach einem Unfall in einem Bus seit ca. 3 Wochen krankgeschrieben. D.h. seit drei Wochen ist die Erzieherin der Nachtschicht alleine von 16h bis 8h (bezahlt wird die Nachtschicht nur von 16h-20h und von 5h-8h da sie ja angeblich die Nacht ueber “nur” schlafen) mit 24 Maedchen, muss deren Schuluniformen bereitlegen, das Abendbrot zubereiten und gleichzeitig darauf achten, dass keine der Maedchen unsinn macht.

Wie auch immer. An diesem Montag hatte die Nachtschicht frei und unser Koordinator wusste nicht wer die Nacht im Zentrum verbringen soll. Er selber war schon zuvor 2 Naechte und den Sonntag auf Arbeit gewesen und brauchte dringen eine Pause (was man ihm deutlich ansah). Aufopfernd wie ich nunmal bin ;-) erklaerte ich mich bereit die Nachhtschicht zu uebernehmen. Jose-Luis (der Koordinator des Zentrums) meite, dass ein Mann nicht alleine mit den Maedchen sein sollte (wenn sie wuetend auf einen sind erfinden die Maedchen manchmal Stories, besonders Geschichten ueber sexuelle Belaestigung sind sehr beliebt. Also entschied er sich ab 23h wieder da zu sein, nachdem er ein Meeting mit der Direktorin des Zentrums beendet hatte.

Wie gesagt, nun lag es an mir, das Abendbrot zu machen, etc. Dabei wurde mir nicht nesagt, wer mit in der Kueche helfen sollte. Einige der Maedchen koennen sehr agressiv werden und in einer Kuech befinden sich immer irgendwelche Gegenstaende mit denen man stechen kann. Da ich aber ueber ein ausgepraegten Sinn habe um Menschen einzuschaetzen habe ich natuerlich die richtigen Personen gewahlt. Es gab Gebratene Bohnen mit Kaese und Tortillas! So haben wir zusammen gegessen, ich habe das deutsche Vaterunser gesprochen und alle waren happy. Fast alle der Maedchen sind sehr religioes und legen grossen wert auf das Gebet vor dem Essen.

Der Abend verlief ruhig, bis auf eine Kleinigkeit. In dem Zentrum haben wir immer mindestens eine bewaffnete Polizistin, die die das Zentrum bewachen und ab und zu auch fuer Ordung unter den Maedchen sorgen. An diesem Abend nutzten 4 Maedchen aus, dass ich ersten alleine war und zweitens, wie sie dachten, die Regeln nicht so gut kenne. Als ich eine Waschmaschiene mit Waesche anwerfen wollte sah ich 2 der vier in das Zimmer der Polizistin rennen. Normalerweise ist es den Maedchen nicht erlaubt in das Haus der Polizei zu gehen ohne eine Erzieherin (dort befinden sich immerhin scharfe Waffen und der respekt und die Hirarchie zur Polizei soll dadurch auch gewart werden). Als ich dann in das Zimmer komme sehe ich 4 Maedchen und die Polizistin auf dem Bett liegen und mit dem Handy spielen, als ob sie beste Freundinen waeren. Kurz ein Machtwort gesprochen und die Situation war fuers erste geklaert.

Als ich es dann endlich um 21.15 geschafft hatte alle Maedels im Bett zu haben habe ich mich auf die Treppe zu den Schlafraeumen gesetzt und der Nacht gelauscht. Bellende Hunde, Grillen, mal hier ein Knacken und mal dort ein Geraeusch. Trotzdem war alles in Bester Ordnung. Als ich dann aber gegenueber in dem Haus der Polizei das Licht ausgehen sehe und ich mit vor Augen hielt, dass es schon 2 mal vorgekommen ist, dass Diebe ueber die Mauern des Gelaendes geklettert sind, hatte ich schon ein mulmiges gefuehl. Nach einer Weile der Meditation und des Gebetes verflog dann dass Gefuehl und ich konnte mich bis 23h auf die unbequeme Coutch legen, die in dem Eingang der Schlafraeume steht. Jose-Luis hat mich dann aufgeweckt um mir mein richtiges Bett zu zeigen. Geschlafen habe ich diese Nacht nicht wirklich gut auch weil wir schon um 5h in der Frueh die die Maedchen aufwecken mussten. Um 7 h beginnt hier die Schule und um sich fertig zu machen, sich mit kaltem Wasser zu duschen, zu Fruehstucken und den steinigen Weg bis zur Schule zu gehen dauert locker 2 Stunden.

El Apt

11.03.2007

Noch ist das Zentrum weit davon entfernt perfekt Organisiert zu sein. Die Erwartung eine perfekte Struktur zu schaffen haben wir erst garnicht mitgebracht. Zu gering sind die finanziellen Mittel die das Zentrum von mehreren nationalan und Internationalen Nichtregierungsorganisationen zur verfuehgung hat.

Unsere Arbeit besteht z.Zt. aber dennoch darin einen Zeit- und Taetigkeitsplan zu entwerfen, die Materialien die wir zur Verfuehgung haben zu Ordnen und dem Personal seine Aufgaben klar zuzuweisen, etc. Natuerlich sind nicht wir dafuer verantwortlich sondern der Koordinator und die Psychologin, doch sind wir mit die treibende Kraft. Anfangs haben wir uns gewundert, warum die anderen Erzieherinnen sich nicht so stark fuer eine bessere Organisation einsetzten. Bei einem so geringen Gehalt und dem Fehlen anderer Motivationsanreize ist dies aber kein so grosses Wunder.

Neben der Umstukturierung hat Claire vor 3 Wochen mit dem Unterricht von 5 Maedchen begonnen die nicht aus dem Zentrum heraus duerfen und somit nicht in die Schule gehen koennen. 4 Tage die Woche 4 Stunden am Tag gibt sie Unterricht in Mathematik, Spanisch, Geografie, und Gesellschaftskunde fuer die Klassen 1 bis 3. Eine andere Erzieherin Unterrichtet 5 Maedchen der Klassen 4 bis 5.

Meine Aufgaben bestehen bis jetzt darin Hausaufgaben mit den Maedchen zu machen (von 8.30h bis 10.00h), anschliessend deren Schuluniform zu suchen und zu finden (von 10.00h bis 11.00h), dann die Esstische vorzubereiten um dann um 11.30h die Maedchen zur Schule zu bringen. Da einige Maedchen morgens und andere nachmittags zur Schule gehen beginnt der gleiche Tagesablauf um 13.00h von Neuem. Um 16.30 haben wir meistens Schluss und fahren gemeinsam mit unseren Kollegen von der Tagesschicht nach Hause, bzw. zum naechsten Stand der Kollektivtaxis.

Vista de Noche

Wo wir arbeiten: “Centro Las Flores”

March 12, 2007 at 4:34 am | In 2. Unsere Cooperation (Deutsch) | Comments Off

Das Zentrum “Las Flores” ist ein Internat fuer Maedchen zwischen 6 und 14 Jahren die auf der Strasse gelebt haben und/oder mit haeuslicher, oft auch sexueller Gewalt konfrontiert waren. Z.Zt. beherbergen wir dort 26 Maedchen die alle mit unterschiedlichen Problem konfrontiert waren und dementsprechend psychologische Schaeden genommen haben. Das Zentrum befindet sich im seudwesten der Stadt Tegucigalpa in einem Viertel, dass in vielerlei Hinsicht benachteiligt ist. Wir arbeiten dort zusammen mit einer Psychologin, einem Koordinator, einer Koechin, zwei Erzieherinnen fuer die Tagesschicht und zwei Erzieherinnen fuer die Nachtschicht. Die Erzieherinnen hier arbeiten 6 Tage die Woche fuer ein Gehalt von ungefaehr 2500 Lempiras (=105 Euro) und mit 2-3 Wochen Urlaub im Jahr. Ich bekomme immerhin 6000 Lempiras (=250 Euro) / Monat, also mehr als doppelt so viel.

Zum Vergleich: eine Busfahrt kostet 3 Lps, eine Fahrt im Kolektivtaxi 9,50 Lps, eine Mahlzeit in einem Restaurant der unteren Mittelklasse ca. 60 Lps, die Miete unserer Wohnung (ca. 35 m2 in einer Mittelklassegegend) belaeuft sich auf 1500 Lps. Letzte Woche haben wir uns ein kleines Glas Nutella gegoennt welches sage und schreibe 83 Lps gekostet hat (also genau soviel wie in Europa auch). Ein standard Nokia Handy inkl. Prepayedkarte ohne Guthaben kostet 700 Lps. Welche Erzieherin kann sich so etwas leisten. Zumal 3 der 5 Erzieherinnen in dem Zentrum alleinerziehende Muetter mit bis zu drei Kindern sind.

Die Stiftung Koinonia, unser lokaler Partner.

March 12, 2007 at 4:33 am | In 2. Unsere Cooperation (Deutsch) | Comments Off

In der ersten Woche hier in Tegus haben wir unseren lokalen Partner naeher kennen gelernt und alle der 7 Einrichtungen fuer Kinder aus Armenvierteln besucht.

Die Stiftung Koinonia wurde 1994 von einem Hondurenischen Kardinal der katholischen Kirche gegruendet um Menschen die in extremer Armut leben zu helfen.

Der Vorsatz der Stiftung Koinonia:
- Unterstuetzung einer positiven Entwicklung von Kindern durch das Vermitteln von moralischen, spirituellen und gesellschaftlichen Werten in Kindergärten und Vorschulen
- Wiedereingliederung von Strassenkindern (z.Zt. nur Maedchen) in die Gesellschaft
- Unterstuetzung von jungen Muettern die sich in sozialer Unsicherheit befinden
- Helfen ohne Unterscheidung von Hautfarbe, Religion oder sozialer Schicht

Apres 3 semaines

March 8, 2007 at 3:02 am | In 3. Mes Impressions (fr) | Comments Off

Vendredi, 2 mars 2007

fin de la troixieme semaine au Honduras
fin de la deuxieme semaine de travail au centre
fin de la premiere semaine de “professeur des ecoles” pour 5 filles “en situation de risque social”

Un melange de beaucoup de sentiments divers.
Pour l’instant pas de mal du pays … C’est sur que je regrette la nourriture europeenne, mais ca va, c’est pas critique, et puis on decouvre petit a petit des endroits ou on peut trouver du fromage (enfin fromage orange hollandais)
Les yeux grands ouverts, les oreilles aussi.

Certaines realites bien differentes des notres nous eclatent parfois a la figure, mais on a la chance d’en parler beaucoup avec Marius.
Je ne vous cache pas que je ne dors pas tout a fait comme un “bebe” : je reve et parle beaucoup la nuit des filles. Pas etonnant etant donne l’intensite des journees. Du coup j’ai l’impression de ne pas beaucoup dormir …

Un autre sentiment fort : celui d’avoir une chance hallucinante !
D’avoir une famille, avec une mere et un pere (rare ici)
D’avoir eu une education importante (ici : ecole primaire, voir secondaire, rarement universitaire !),
De ne pas avoir de probleme d’argent (meres solitaires : pas facil ! Elles ont beau travailler toute la journee, a moins d’etre diplome, c’est pas gagne)

Quand je regarde ces filles et ados, puis, que j’en vois d’autres, qui leurs ressemblent mais qui vivent dans la rue, et que je pense que ca pourrait etre l’une d’entre elles … ou que c’etait l’une d’entre elle…
je me dis que vraiment, je ne connais rien a la vie, je n’ai pas la moindre idee de ce qu’elles ont pu endure… Parfois je me demande ce qu’elles penseraient de moi si elles connaissaient le passe que j’avais eu. Elles ont tellement a m’apprendre… ces petites bouilles qui ont vecu tellement de choses que je ne peux imaginer …

La semaine derniere s’est terminee de maniere assez difficile, une fille a eu une crise d’agressivite, envers une autre fille, on a ete oblige de l’immobiliser au sol, puis de l’emmener a l’hopital psychiatrique par manque de personnel pour s’occuper de cas comme ca (le week end et la nuit il y a seulement 2 parfois seulement 1 educatrice).
Voir une fille d’habitude si douce devenir si violente,
Entendre toutes les autres hurler “qu’elles s’en aille, qu’elle s’en aille, on veut plus d’elle ici!”
Voir deux hommes embarquer dans le camion une fille si jeune (14 ans), les mains derriere le dos comme on emmene un meurtrier,
D’entendre qu’on ne peut peut-etre pas sauver 1 fille au risque d’en pourir 25 autres …
C’etait vraiment dur.

Mais quel bonheur ces filles… elles ne demandent que d’etre aimees !

Claire

Deroulement d une journee au centre

March 3, 2007 at 8:42 am | In 1. Notre coopération (fr) | Leave a Comment

Bonjour,

Voila 2 semaines que nous travaillons dans le centre, mais j’ai l’impression que ca fait 1 mois ! Beaucoup de travail, beaucoup de choses se passent, …

le centre est en changement, ce qui pertube pas mal les filles :
- la classe a repris il y a deux semaines apres les grandes vacances.
- Une des filles est partie du centre : elle a ete integree dans une famille : un beau succes du centre !
- Trois encadrants nouveaux : Jose Luis et nous 2 (elles nous testent, essayent de nous manipuler, ne nous font pas tout a fait confiance)
- Le coordinateur nous a annonce aujourd’hui que c’etait son dernier jour.

Le deroulement d’une journee au centre :
5h : reveil (parfois courir autour de la maison)
6h : petit dejeuner
6h30 : partir a l ecole a pied pour celles qui y vont le matin
7h : Taches quotidiennes pour laver les “maisonnettes” (dortoirs)
8h : changement d’educateurs
9h : devoirs
10h30 : course pour chercher les uniformes propres de chacune (faut voir les rangements, elles se piquent les affaires, se les cachent, les balances derriere les maisonnettes pour ne pas les mettre, …) et comme on ne les acceptent pas si l’uniforme n’est pas complet et propre (blanc!) … c’est donc une priorite)
11h : dejeuner pour celle qui vont a l’ecole l’apres midi,
12h30 : les autres reviennent de l’ecole : dejeuner.
13h : rangement pour celles qui sont de corvee (elles sont appeles par des cris d une educatrice en general, embetant quand on est en pleine activite ou devoirs …)
14h : une educatrice met les uniformes a laver, l’autre regarde ou crie.
15h : devoirs pour celles qu’on arrive a trouver.
16h : changement d’educateurs
rangements, chaque fille lave son linge (pour celles qui sont bien organises)
19h : diner
19h30-20h30 :discussion avec les educatrices
21h : dodo (4 par chambre, 4 chambres par maisonnette : les chambres sont fermees des 21h pour etre sur de les controler car les educatrices dorment la nuit : en effet, les educatrices etant payees de 16h a 20h puis de 5h a 8h.
Cela signifie que si elles veulent aller au toilette : dans le pot de chambre ! d ou de nombreux problemes de fuites …)

Je ne sais pas si vous arrivez a imaginer l’ambiance, c’est pas facile de decrire cela… mais disons qu’on passe beaucoup de temps aeteindre des feus plutot qu’a ameliorer les choses …

Nous avons propose un nouvel horaire car l’ancien affiche n’est plus applicable et plus applique.

Certaines choses ont ete prises en comptes, surtout par une educatrice et nous 2 :
- Matin :
Patricia prend en charge les grandes (4 de niveau CE2-CM2) qui ne vont pas a l’ecole et les aident a suivre le programme “maitre a la maison”
Marius et moi aidont les filles a faire leur devoirs et a chercher leurs uniformes
- Apres-midi :
Je prends en charge les petites (2 de niveau Grandes sections-CP, 2 de niveau CE1-CE2 et 1 avec un retard mental)
Marius et Patricia aident les autres a faire leurs devoirs, s’assurent que les autres lavent leur linge, uniformes, et quand possible, une peu de sport …

pour l’instant c’est pas mal …
On espere pouvoir ranger les pieces petits a petits pour utiliser une vraie salle de classe (pour l’instant dans un placard).
Et on espere commencer les activites ludiques d’ici 3 semaines, quand on aura trouve une organisation pour les uniformes … (en esperant que ca dure pas 3 mois, on verra).
Autre objectif : integrer l’autre educatrice a notre equipe, pas gagne encore …

A bientot,
claire

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